M@S

M@S

 

M@S: 100 Kinder - 5 Tage - 1 Musical

 

Grundlegendes

 

: bewegen

Drei bis vier Musical-Profis bilden die Schüler in den Bereichen Tanz, Gesang (Musical Repertory) und Schauspiel aus, so dass am Freitag ein komplettes Muscial gezeigt werden kann.

: stärken

Musical at School ist ein Projekt für Schüler. Sie werden von jungen Musicaldarstellern in Tanz, Gesang und Schauspiel unterrichtet. Die Schüler trainieren fünf Tage ca. fünf Stunden täglich im Rahmen des normalen Stundenrhythmus und führen am Ende der Woche ein Musicalstück vor Publikum auf. Die Aufführung findet am Ende der Probenwoche, freitags um 17 Uhr statt.

Unter Zeitdruck arbeiten, an Grenzen stoßen, sie überwinden, in einer Gruppe arbeiten, sich einbringen - auch gegen innere und äußere Widerstände. Und schließlich: die eigene Leistung bzw. die des Teams einem kritischen Publikum präsentieren, diese Leistung fördert das Selbstbewusstsein, die Kreativität, die soziale Kompetenz und vor allem die soziale Integration innerhalb eines Jahrgangs.

: spielen

M@S ist für Schüler der Jahrgänge 5-10 konzipiert. Es ist wichtig, dass mindestens ein ganzer Jahrgang an diesem Projekt teilnimmt und sich kein Schüler dem Prozess entziehen kann. Die ideale Gruppengröße liegt bei rund 100 Schülern (die Mindesteilnehmerzahl ist 75 Personen), kann aber individuell abgesprochen werden. M@S richtet sich an Haupt-, Real-, Gesamt-, Ober- bzw. Stadtteilschulen aus Hamburg und der Metropolregion. Bevorzugt werden Schulen, deren Kinder einen sozial schwierigen Hintergrund haben und die zu den vorgeschlagenen Terminen die Projektwoche durchführen können.

: lachen

Für einen erfolgreichen Verlauf der Projektwoche werden mehrere Übungsräume benötigt (zwei davon müssen mit einer Musikanlage versehen sein nach dem Motto "pump the volume", ein Raum mit einem Keyboard oder Klavier). Für die Aufführung wird eine Aula mit Bühne und ausreichender Bestuhlung benötigt. Daneben ist ein Minimum an Technik und ein Klavier oderKeyboard nötig. Wichtig sind projektbegleitende Lehrer als Ansprechpartner für die Dozenten, um z.B. mögliche Konflikte zu flankieren. Weitere Anforderungen sind auch in den Bewerbungsunterlagen zu finden
Sprechen Sie uns gerne wegen der genauen Modalitäten an.

Das Training fordert die Schüler künstlerisch, sportlich und charakterlich - und ist genau deshalb so erfolgreich!

3 Musicals stehen zur Auswahl

RESET (5.-7. Jahrgang)

In diesem Musical werden die Jugendlichen unabhängig von Ihrer Klassenzugehörigkeit in vier Gruppen aufgeteilt. Dies sind die Girlies, die Computerfreaks, die Viren und die Antiviren. Das Stück eignet sich besonders für die Jahrgänge 5-7. Es ist für Jugendliche mit wenig oder gar keiner Bühnenerfahrung konzipiert.
Die Schüler bekommen Unterricht in den Bereichen Tanz, Schauspiel, Gesang und Musical Repertory. Schüler können gerne eigene Beiträge als Solo-Einlage einbringen.

Die Story

Eine Gruppe von Mädchen, die Girlies, wollen ihre neuen Tanzschritte und kleinere Theaterszenen ausprobieren. Doch sie müssen sich einen neuen Raum suchen, denn ihrer ist bereits einer Jungengruppe versprochen. Diese Gruppe von Jungen, die Computerfreaks, wollen gegeneinander kämpfen, in dem sie in einem Computerspiel gegeneinander antreten. Der Gewinner erhält zur Belohnung eine Woche lang den Raum nur für sich. Doch soweit kommt es nicht, denn ein Computer-Virus zieht sie und die Mädchengruppe in eine virtuelle Zwischenebene. Das wiederum lockt die Antiviren aus ihrem Dämmerzustand im „Stand-by-Modus“. Sie kämpfen gegen die Viren und besiegen sie. Die Girlies und die Computerfreaks werden befreit und es kommt zum großen Finale aller auf der Bühne.

ROMEO+JULIA (8.-10. Jahrgang)

Hier bilden die Schüler drei Gruppen, zusätzlich treten drei Darsteller auf: Shakespeare sowie Romeo und Julia, letztere beiden agieren pantomimisch. Das Stück eignet sich für die Jahrgänge 8-10. Die Hauptdarsteller benötigen ein wenig Bühnenerfahrung, die Teilnehmer der Gruppen nicht. Auch hier werden die Gruppen unabhängig von der Klassenzugehörigkeit eingeteilt.
Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Während der Woche bekommen sie kombinierten Unterricht in den Bereichen Tanz und Gesang. Einige Schüler bekommen auch Schauspielunterricht. Das Training fordert die Schüler künstlerisch, sportlich und charakterlich - und ist genau deshalb so erfolgreich.

Die Story

Die Geschichte von Romeo und Julia wird aus einer ungewohnten Perspektive erzählt: William Shakespeare, den großen Dramatiker des 16. Jahrhunderts kommt in die Gegenwart und erklärt einer Gruppe  Schüler sein Stück "ROMEO + JULIA". Das führt allein schon von der Sprache her zu manchem Problemen in der Kommunikation, geschweige den vom Verständnis der Gebräuche der Zeit. Doch der gemeinsame Blick auf die Geschichte der beiden Liebenden mischt sich zunehmend mit der Lebenswelt aller an der Aufführung beteiligten Gruppen: Geht es um einen Konflikt auf dem Schulhof oder um die Fehde der verfeindeten ‚Montagues‘ und ‚Capulets‘ im alten Verona? Und auch der ‚Zickenkrieg‘ der Mädchen erscheint seltsam vertraut.
Romeo und Julia bewegen sich dazwischen als projizierte Hauptfiguren, deren tragische Liebesgeschichte die Gefühle der einzelnen Darstellergruppen freisetzt.
Tanz, Gesang, Schauspiel - auf vielen Ebenen führt der Weg der Darsteller durch diese bewegende Geschichte. Er mündet im Austausch aller über Sinn und Unsinn eines Todes wie dem von Romeo und Julia und dem Appell, es nie wieder zu Derartigem kommen zu lassen.

Endlich! Elbphilharmonie (7.-9. Jahrgang)

Der Jahrgang wird in vier Gruppen unabhängig von der Klassenzugehörigkeit aufgeteilt. Die Gruppen erhalten Unterricht in Schauspiel und Musical Repertory (Tanz und Gesang kombiniert). Das Musical ist gruppenorientiert, sodass es auch für Schüler mit wenig bis keiner Bühnenerfahrung geeignet ist. Notenkenntnisse sind nicht erforderlich. Schüler können gerne eigene Beiträge als Solo-Einlage einbringen.

Die Story

Endlich ist sie fertig! Die Wahnsinns-Wunderkiste, die als Dauerbaustelle die Hamburger Öffentlichkeit über Ewigkeiten auf Trab hielt. Und manch einer hatte sich in ihr sogar gemütlich eingerichtet: Die Penner der Hafen-City zum Beispiel, die nun ihre Vertreibung durch die Security-Truppe gar nicht fassen können. Auch die Jungs aus der Hafen-City müssen ihren Stammplatz räumen; wo sie zu ihrer Musik abgetanzt und den begeisterten Touristen so manchen Euro abgeknöpft haben. Wie üblich ist zur Eröffnungsgala nur Prominenz geladen. Das findet die Mädchengruppe aus Buxtehude "absolut  nicht geil" und auch, dass "ihre Musik" hier wohl nie gespielt werden wird. Unabhängig voneinander beschließen sie alle, sich mit List Zutritt zu verschaffen und dem Bürgermeister gewaltig die Meinung zu sagen.